Business Behaviour – Steife Höflichkeitsfloskeln?

Business Behaviour - Steife Höflichkeitsfloskeln?

Der globale Markt ist in allen Segmenten knallhart umkämpft und die gute Beziehung zum Kunden scheint mehr den je überlebensnotwendig geworden zu sein. So klingt die ungeschminkte Wahrheit.

Woran mangelt es?

Die rein fachliche Qualifikation ist gerade bei jüngeren Mitarbeiter absolut gegeben – woran es eher mangelt, ist die soziale Kompetenz. Sie bleibt häufig auf der Strecke. „Gutes“ Benehmen ist gerade im internationalen Business wie zum Beispiel Japan oder China extrem angesagt. Es geht mir dabei um die jeweils landestypische Etikette, die aber auch rein gar nichts mit reaktionärer Nostalgie zu tun hat. Sie ist häufig entscheidend dafür, der Geschäftsbeziehung das nötige Fundament zu geben.

Was ist zu tun?

Langfristige Kundenbeziehungen – wer will sie nicht?
Aber – wie kann das erfolgreich eingestielt werden?

Ich bin überzeugt davon, entsprechende „Business Behaviour Guidelines“ bieten dafür eine gute Option. Sie beinhalten ein den jeweils landestypischen Erwartungen entsprechendes, soziales Verhalten im Businesskontext. Einfacher formuliert: Es geht um die Bedeutung und Wirkung kundenorientierter Freundlichkeit.

Eine absolut authentische Souveränität im internen Tagesgeschäft und im Businesskontext fördert das Vertrauen und bildet die robuste Plattform einer langfristig angelegten Kundenbeziehung. Doch diese fällt nicht vom Himmel. Es bedarf gelebter authentischer Unternehmenswerte, passender geschäftlicher Umgangsformen sowie der Bereitschaft zu interkultureller Kompetenz.

Fazit:
Nur die vom Kunden tatsächlich wahrgenommene Freundlichkeit trägt nachhaltig zum Erfolg bei!

Unser Steinbeis BMI Tipps:

Legen Sie den Fokus unbedingt auf die jeweils aktuellen landestypischen Benimmregeln im internen und externen Businesskontext.

  • Klären sie unbedingt die landestypische Bedeutung von Gesten, Posen und Handzeichen im Vorfeld ab.
  • Nicht immer gilt „Ladies first“!
    Die Kenntnis des Statutes und der Hierarchie ist im asiatischen Raum enorm wichtig.
  • Die Entgegennahme einer Visitenkarte dokumentiert Ihre Umgangsformen!
    Wer die Karte, ohne ihr weitere Beachtung zu schenken, einfach wegsteckt, signalisiert unbewusst eine gleichgültige Haltung. Sie sollte dankend angenommen, gelesen und mit der Vorderseite nach oben vor uns positioniert werden.
  • Korrektes Grüßen – es gibt keine zweite Chance für einen ersten guten Eindruck!
    Ein freundliches Lächeln und ein kurzer Gruß, auch schon im Lift, können selten Schaden anrichten.
  • Bitte keine übertriebene Floskeln und Höflichkeitsbekundungen.
    Ehrlichkeit und Menschlichkeit – um ein aufrichtiges „Willkommen“ – darum geht es, das schafft die Basis für weiteren Erfolg.

Achten Sie auf diese sozialen Faktoren, die nüchternen Leistungsdaten runden den Erfolg lediglich ab.

Wir – als Steinbeis-Transfer-Institut for Business Management and Innovation –
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe mit dem Fachseminar „Diversity Management“ vom 06. – 07.02.2017 auf Schloss Benkhausen

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Steinbeis BMI Team
Wiltraud & Wolfgang Natzke
[der Mensch macht’s!] – gerade in der Sozialkompetenz

Bildquelle: pixabay.com/ Menschen

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