Digitalisierung – Fehleinschätzung auf breiter Front!

Digitalisierung - Fehleinschätzung auf breiter Front!

Das Wort Digitalisierung geistert ja seit geraumer Zeit durch die Medien und führt zu gelegentlicher Verwirrung. Die wenigsten kennen die exakte Bedeutung des Wortes, und noch weniger ahnen, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf ihren Job haben kann oder wird.

Radikale Veränderungen sind in Aussicht

Gemäß einer repräsentativen Befragung des Jobportals Indeed kennen lediglich 27 Prozent den Begriff „Industrie 4.0“ und nur jeder Zehnte sieht seien aktuellen Arbeitsplatz als akut gefährdet an. Nur die Erkenntnis, das Veränderungen anstehen, reift langsam. 57 Prozent der Befragten gehen lediglich von einer minimalen Veränderung aus, nur 27 Prozent rechnen mit einem umfangreichen Wandel ihres Jobs.

Diese Naivität, gepaart mit akuter Sorglosigkeit, begegnet auf allen Beschäftigungsebenen. Besonders anfällig für partielle „Veränderungsblidheit“ scheinen Dienstleistungsbranchen wie z.B. Banken, Finanzdienstleister oder auch Versicherungen zu sein.

Digitalisierung - Fehleinschätzung auf breiter Front

Wer sollte sich „warm anziehen“?

Der Ansatz ist höchst trivial: Je umfangreicher der Anteil an Routinearbeiten im Job, desto wahrscheinlicher die Tendenz zur Automatisierung. Diese Regel gilt uneingeschränkt auch für „höherqualifizierte“ Jobs wie IT’ler, Makler, Börsianer, Analysten, Controller, … Tätigkeiten dieser Art sind in der Regel durch geeignete Software schneller, präziser und kostengünstiger zu verrichten. Da rechen sich auch langfristig Investitionen in Millionenhöhe.

Neue Qualifikationen braucht das Land

Mit der Digitalisierung werden gewiss auch neue Jobs entstehen – aber mit einem anderen Qualifikationsprofil. Das spüren aktuell Softwarehäuser, die vergeblich Software-Spezis auf dem leer gefegten Markt suchen.

Wenn Arbeitgeber nach relevanten Qualifikationen befragt werden, dann liegen Programmierkenntnisse unangefochten auf Platz 1. Und – man lese und staune – Soft Skills wie Lern- und Analysefähigkeiten. Sie ermöglichen den zwingend erforderlichen Wissenstransfer in die neuen Themenbereiche. Daraus resultierend gewinnt die Kompetenz, sich zeitnah in die relevanten Themen einzuarbeiten, kontinuierlich an Bedeutung.

Unser Steinbeis BMI Tipps:

Stelle Sie sich bitte selbstkritisch folgende Fragen:

  • Bin ich innerlich bereit, für die erforderlichen Veränderungen?
  • Was muss ich dafür aufgeben (Komfortzonen)?
  • Welchen konkreten Nutzen kann ich aus den Veränderungen ziehen?
  • Über welche Ressourcen verfüge ich schon?
  • Beherrsche ich die relevanten Soft Skills?

Stellen Sie sich den anstehenden Veränderungen aktiv und zeitnah.

Verdrängung schafft langfristig keine Entlastung für das Unausweichliche.

Investieren Sie in Ihre „Soft Skills“ – Sie werden ihre Karriere sichern!

Wir – als Steinbeis-Transfer-Institut for Business Management and Innovation –
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe durch folgende Fachseminare

auf Schloss Benkhausen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Steinbeis BMI Team
[der Mensch macht’s!] – speziell in der Kommunikationsqualität

Bildquelle: pixabay.com/ Binär Puppen

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