Outplacement – Die Chance für einen Neuanfang?

Als der Job der Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg getan war, unterstützte die USA die Heimkehrer bei der Integration in den heimischen Arbeitsmarkt. Dafür installierte die Army spezielle Beratungsstellen.

Aus eben dieser Zeit stammt der Begriff Outplacement, welcher frei übersetzt Ausplazierung bedeutet. Letztendlich beschreibt er den Prozess freigestellter Mitarbeitern in neue Positionen, und wird daher im neueren Verständnis auch als Newplacement bezeichnet.

In den 60er Jahren waren es Psychologen aus New York, die freigesetzte Führungskräfte bis in die neue Stelle hinein begleiteten.

Erst in den 80er Jahren erfährt Outplacement auch in Deutschland bei der Beratung von qualifizierten Fachkräften bis hin zu Top Managern eine Bedeutung.

Was beim Outplacement wirklich zählt!

Wenn sich ein Unternehmen aus den unterschiedlichsten Gründen von Fach- und Führungskräften trennen muss, steht per se viel auf dem Spiel. Freistellungen werden immer von möglichem Imageverlust und Klagen vor dem Arbeitsgericht begleitet.

Ein wesentlicher Aspekt besteht aber darin, die Demotivation der im Unternehmen verbleibenden Mitarbeiter präventiv zu begegnen.

Dies führt dazu, dass viele Unternehmen im Falle von Freistellungen Outplacementberatungen anbieten, welche einem gewissen Schemata folgen.

  • Im ersten Schritt werden die individuellen Kompetenzen des Betroffenen lokalisiert und darauf aufbauend eine berufliche Zielsetzung entwickelt.
  • Im zweiten Schritt erfolgt die Erarbeitung einer individuellen und zugleich überzeugenden Kommunikationsstrategie, inklusive Erstellung von Bewerbungsunterlagen. Vorbereitung auf zu führenden Einstellungsgespräche runden diesen Step ab.
  • Der letzte Schritt beinhaltet die Planung und Umsetzung der eigentliche Stellensuche.

Aufgrund des Alters eines freigestellten Mitarbeiter ist eventuell eine berufliche Neuorientierung angesagt: Raus aus dem alten Job, rein in ein anderes Tätigkeitsfeld. Natürlich basierend auf den jeweiligen Kompetenzen, Interessen und Wertekostüm. Jetzt mutiert der Anspruch von der reinen Jobsuche zur essentiellen Persönlichkeitsentwicklung. Es geht um die emotionale Öffnung für neue Berufsbilder.

Gelegentlich kommt es auch zu einer Existenzgründungsberatung, wenn für den Betroffenen die Chancen als Jungunternehmer besser stehen. Dadurch erhält die freigesetzte Person das Rüstzeug, um sich selbst und die Geschäftsidee am Markt zu positionieren.

Unser Steinbeis BMI Tipp:

Was einen guten Newplacementberater letztendlich ausmacht,

  • sind seine gute Menschenkenntnis,
  • die Kernkompetenz zur Motivation der betroffenen Person,
  • sowie die erforderliche Empathie im Prozess im Prozess der Beratungsgespräche.
  • Und zu guter Letzt: aktuelles Branchen- und Arbeitsmarktknowhow sowie der aktuellen Rekrutierungspraktiken der Unternehmen

Investieren Sie in Ihre „Trennungskompetenz“ – Sie werden es nicht bereuen!

Wir – als Steinbeis-Transfer-Institut for Business Management and Innovation –
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe durch folgende Fachseminare

auf Schloss Benkhausen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Steinbeis BMI Team
[der Mensch macht’s!] – gerade im Outplacement

Bildquelle: pixabay.com/ Abschied

 

 

 

 

 

 

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