Planlos in der Führung?

Immer, wenn ich mich an meine aktive Zeit als Führungskraft erinnere, dann wird mir die damals so häufig empfundene Isolation sofort gegenwärtig.

Ein Mix von Einsamkeit, Verlorenheit und Ohnmacht machte sich breit, nachdem bei einem Meeting die Strategien unseres Top-Managements auf mich einwirkten – selbstverständlich in „heruntergebrochener“ Form. Als wäre das in irgendeiner Form hilfreich gewesen!

???

Schon während ich die „moderaten Zielformulierungen“ vernahm poppten bei mir gedanklich Fragen bezogen auf die operative Umsetzung der strategischen Vorgaben auf:

  • Wie soll ich das mit meiner aktuellen Mannschaft bewältigen?
  • Wie gehe ich das von der Struktur her an?
  • Wem von meinen Mitarbeitern kann ich welche Aufgabe übertragen?
  • ???

Was mir sehr schnell klar wurde war:

Es braucht einen guten Plan!

Es klingt absolut banal, aber genau da liegt der Hase im Pfeffer. Er fehlt schlichtweg häufig! Es bedarf eines durchdachten Planes, der die Akzeptanz der strategischen Planung überhaupt erst ermöglicht. Dann klappt’s auch mit der Realisierung.

In meiner Zeit als Projektleiter sind durch suboptimale Kommunikation und/oder unzureichender Akzeptanz gut durchdachte Strategien nur partiell bis gar nicht umgesetzt worden. Gefordert sind passende Planungswerkzeuge und Kompetenz der Verantwortlichen!

Vom Konzeptriesen zum Umsetzungszwerg

Aktuell wird durch die HR-Verantwortlichen viel Engagement, Zeit und bei hohen Kosten in Themen wie „Employer Branding“ und „Recruiting“ investiert. Da werden Social-Media-Kanäle wie XING, LinkedIn und Co. gezielt genutzt, um ein möglichst positives und zugleich modern anmutendes Unternehmensbild zu zeichnen.

Fakt ist aber:

Mehr als ein Drittel der Berufseinsteiger wollen das Unternehmen wechseln, weil

  • sie der Job gefühlt unterfordert,
  • der Spielraum für eigene Ideen zu limitiert erscheint und
  • die wahrgenommenen Arbeitsinhalte als uninteressant oder
  • als nicht sinnvoll eingeordnet werden.

Fazit:
Mitarbeiter, die mit erheblichem Aufwand rekrutiert wurden, werden systematisch im Tagesgeschäft frustriert.

Unser Steinbeis BMI Tipps:

Klären Sie das Maß an Übereinstimmung (Matching) von:

  • Versprechen des Unternehmens in der Außendarstellung
  • Tatsächliche Anforderungen an den Bewerber
  • Ungeschönte Realität am Arbeitsplatz

Die Rolle der operativen Führungskräfte ist bei der Strategieumsetzung von essentieller Bedeutung. Sie bilden in der Wertschöpfungskette das sensibelste Glied!

Wir – als Steinbeis-Transfer-Institut for Business Management and Innovation –
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe bei Ihrer „Ausbildung zur zertifizierten Teanleiterpersönlichkeit“  ab dem 03.02.2017 auf Schloss Benkhausen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Steinbeis BMI Team
[der Mensch macht’s!] – gerade in der Zufriedenheit

Bildquelle: pixabay.com/ Tafel

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