Über das reiten toter Pferde – Teil 2

Im letzten Blogbeitrag ging es um Neigung einiger Zeitgenossen, tote Pferde einfach konsequent weiter zu reiten. Und dies, obwohl eine durchaus bekannte Weisheit der  Dakota-Indianer folgendes besagt:
Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!”.

Die Metapher vom toten Pferd lädt sich auf viele Kontexte des Lebens transferieren:

  • Führungskräfte  und deren Mitarbeiter, die Tag aus, Tag ein lustlos und frustriert in den Job gehen,
  • Menschen, die sich an „kaputte“ Beziehungen klammern,
  • Menschen, die in ihre Selbstständigkeit stumpf weitermachen, obwohl es für Sie keinen Markt mehr gibt,

Ergeben Sie sich nicht diesem vermeintlichen Schicksal und versuchen tote Pferde wieder zu beleben! 

Wie können Lösungen aussehen?

Eventuell hat der eine oder andere innovative Ansatz aus dem letzten Blogbeitrag ein schmunzeln oder mehr erzielt, weil Sie sich selbst erkannt haben. Selbstironie ist in Ordnung – Sarkasmus als „Dauerdroge“ gegen persönliche Unzufriedenheit eher nicht.

Das Fundament für funktionierende Lösungsoptionen ist Klarheit und absolute Ehrlichkeit gegenüber sich selbst. Aber – sie wissen ja , niemanden betrügt man so gut und häufig wie sich selbst.

Na klar fällt es schwer, sich von einem Pferd zu verabschieden, das Ihnen jahrelang und dazu treu gedient hat. Wenn aber kein Puls mehr zu fühlen ist, muss de Wahrheit unerschrocken ins Auge geblickt werden.

Ab-/Umsatteln ist angesagt!

Jeder Versuch, den treuen Gefährten wieder zum Leben zu erwecken, ist ein absolut sinnloser!

Das ist leider die grausame, ungeschminkte Wahrheit. Sorgen Sie für eine würdige Beisetzung und machen Sie sich auf den Weg nach angemessenen Alternativen.

Um zu entscheiden, ob ein neues Pferd, ein anders Fortbewegungsmittel oder sogar einmal ein Stück per pedes eine Option ist, bedarf es vordergründige eines: Distanz.

Nur mit dem nötigen Abstand ergeben sich neue Perspektiven um die aktuelle Situation überwiegend rational  bewerten zu können. Die Distanz schafft Raum für neue – bisher unbekannte – Sichtweisen.

Auf welchen toten Pferden sitzen Sie denn so?

Die beiden Blogeiträge sollten Ihnen nicht nur Kurzweil verschaffen, sondern vielmehr dazu anhalten, darüber zu reflektieren, welche Pferde Sie schon viel zu lange reiten, obwohl kein Vorwärtskommen zu verzeichnen ist.

Der erste Step zur Veränderung ist immer die Akzeptanz des aktuell Faktischen. Es ist absolut keine Zeichen von Schwäche, sich Eingeständnisse zu machen und sinnvoller Weise etwas „Totes“ zu beerdigen.

Ihr Nutzen besteht nach der Benennung Ihrer „toten Pferde“ im Wechsel vom passiven „ich reagiere“ zum aktiven „ich agiere“. Das legt die „verschüttete“ Freiheit offen, sich selbstbestimmt zu agieren, anstatt dem Leben hinterher zu laufen.

Unser Steinbeiser – BMI – Tipp:
Download
der PDF-Datei, ausdrucken und ehrlich bearbeiten.
Umsetzen und die Veränderungserfolge tüchtig feiern!!!

Am Ende ist nur der „verrückt“, der nicht von seinem toten Pferd absteigt.

Nur noch mal zur Erinnerungt:
„Die Fähigkeit andere, lebende Pferde zu reiten ist erlernbar!“

Wir – als Steinbeis-Transfer-Institut for Business Management and Innovation –
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe bei Ihrer „Ausbildung zur Führungspersönlichkeit“  ab dem 27.10.2016 auf Schloss Benkhausen.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Steinbeis BMI Team
[ der Mensch macht’s! ] – auch beim Reiten

Bildquelle: pixabay.com/ Pferde

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