7 TOP-Tipps zur Mitarbeiterdemotivation

### Arbeitsmarkt leer gefegt! ### Bedrohlicher Fachkräftemangel! ### Mitarbeiterbindung ist wichtig! …

Diese oder ähnlich lautende Überschriften konfrontieren mich immer häufiger mit einem scheinbar unter chronischem Fachkräftemangel leidenden deutschen Unternehmertum. Nun – wenn dem tatsächlich so ist, dann ist die Bindung der „richtigen Mitarbeiter“ an das Unternehmen ja wichtiger den je.

Die Spezies Mitarbeiter

Digitalisierung hin oder her – Fakt ist doch:

Zufriedene und motivierte Mitarbeiter sind ein Garant zum wirtschaftlichen Erfolg eines jeden Unternehmens!

Diese Erkenntnis trifft für die KMUs insbesondere zu, da dort i.d.R. interne Aufgaben von wenigen Mitarbeitern zu leisten sind. Umso wichtiger ist das Verständnis und die innere Haltung  zum „internen Kunden“. Damit dieser Mindset in die „richtigen Bahnen“ gelenkt wird, ist der passende Führungsstil des Vorgesetzten von entscheidender Bedeutung.

Ein unpassender Führungsstil demotiviert Mitarbeiter, was mittel- und langfristig zu einer hohen Fluktuation und ineffizienten Organisationsstrukturen führen wird. Einer angemessene Mitarbeiterführung muss daher eine zentrale Aufgabe der jeweiligen Führungskraft sein!

Wer stört sind die Mitarbeiter!

Nachfolgend 7 TOP-Tipps um Mitarbeitern erfolgreich und nachhaltig zu frustrieren:

  • Praktizierte Unverbindlichkeit
    Um sich alle Optionen offen zu halten nutzen Sie im Dialog mit dem Mitarbeiter gekonnt schwammige Begrifflichkeiten wie „Symbiose“, „Synergien“ oder „Fokussierte Neuorientierung“.
  • Verknappte Kommunikation
    Vermeiden Sie unter allen Umständen Ihre Mitarbeiter durch regelmäßige Besprechungen zu führen, indem Sie informieren. Das führt zwangsläufig zu Missverständnissen und falsch verstandener Beachtung und Wertschätzung.
  • Entscheidungsverschleppung
    Warten Sie mit Entscheidungen unbedingt so lange, bis auch wirklich alle Informationen vorliegen. Je höher Ihre Position ist, desto relevanter ist dieser Ansatz, gerade bei engagierten Mitarbeitern.
  • Gelebter Direktionsstatus
    Wer wie Sie ständig in Spannungsfelder agiert, der muss sich Dinge erlauben dürfen, die dem Miterbeiter untersagt sind. Niemals pünktlich zu Meetings erscheinen! Damit unterstreichen Sie gekonnt Ihre Wichtigkeit und Unabkömmlichkeit.
  • Konsequentes Micro-Mangement
    Weisen Sie den Mitarbeitern Aufgaben zu, die Sie anschließend akribisch kontrollieren. Das sorgt für gefühlte Entlastung beim Mitarbeiter und festigt das Vertrauen in Ihre Kompetenz.
  • Das Leben ist kein Ponyhof
    Da wahre Leben bietet weder Fairness noch Gerechtigkeit. Warum sollten Mitarbeiter auf eine falsche Spur gesetzt werden? Vermeiden Sie ganz bewusst Enttäuschungen. Ganz besonders, wenn es um Entlohnungen oder Gehaltsunterschiede geht.
  • Unzulänglichkeiten umschiffen
    Wo das Wissen Ihres Mitarbeiters endet, da beginnt sein Glaube! Von daher ist Vertrauen gegenüber einem Mitarbeiter eher unangebracht.

Unser Steinbeis BMI Fazit lautet:

  • Sie werden langfristig die Mitarbeiter haben, die Sie sich verdient haben.
  • Menschen – auch Mitarbeiter zählen dazu – streben nach Sinnhaftigkeit und Klarheit in ihrem Tun.
  • Übertragen Sie die jeweilige Aufgabe an den richtigen Kompetenzträger.
  • Soziale Kompetenz schlägt häufig Fachkompetenz.
  • Bieten Sie Ihren Mitarbeitern folgendes an:
    – Verbindlichkeit,
    – Wertschätzende Kommunikation,
    – Entscheidungsstärke,
    – Partnerschaft,
    – Vertrauen,
    – Klarheit und
    – Vertrauen.

Bleiben Sie weiterhin interessiert!

Wir – als Steinbeis-Transfer-Institut for Business Management and Innovation –
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe wenn es um Ihre Führungskultur geht.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Steinbeis BMI Team
[der Mensch macht’s!] – speziell in Mitarbeiterbindung

Bildquelle: pixabay.com/ 398453

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