Agiler Übergang – ja nee ist klar! – Teil 3

Im zweiten Teil über den „Agilen Übergang“ zur spannenden VUKA-Welt lag der Fokus der Überlegungen auf der inneren Haltung – dem VUKA-Mindset – und der relevanten Bedeutung von Agilität.

Agilität ist ein grundsätzlicher Anspruch, der in den meisten Menschen fest verankert ist.

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Agilität grundsätzlich zu einer Steigerung von Geschwindigkeit führt.

Wenn Agilität – wie von mir behauptet – von der inneren Haltung maßgeblich geleitet wird, dann spielt Ihre innere Haltung den Mitarbeitern gegenüber eine ebenso relevante Rolle.

4 hilfreiche Optionen für die agile VUKA-Führungskraft

„Behandle Menschen stets so, als wären sie, was sie sein sollten und Du hilfst ihnen zu werden, was sie sein könnten!“

Diese tiefsinnigen Worte prägte einst Johann Wolfgang von Goethe.
Sie bilden ein solides Fundament für die folgenden Führungsoptionen:

      • Selber über den Tellerrand schauen!
        Anstatt in den traditionellen  Formen der Zusammenarbeit – Gruppe, Abteilung, Bereich, Standort, … – zu denken, gönnen Sie sich eine prozessorientierte und funktionsübergreifende Sicht auf die Dinge. Entscheidend dabei ist, dass ein Maximum an Autonomie hinsichtlich der Art der Zusammenarbeit und der dafür erforderlichen Ressourcen gewährleistet sein muss.

     

      • Die Eigenverantwortlichkeit nachhaltig fördern!
        Gelebte Agilität in einem Team beinhaltet Eigenverantwortlichkeit als „Preis“ für die gewährte Handlungsfreiheit. Dies wiederum erfordert die innere Bereitschaft eines jeden Teammitgliedes mitverantwortlich sein zu können und zu wollen.
        Steuernde Interventionen seitens der Führungskraft sollten dabei auf ein absoluten Minimum reduziert werden. Nur in vorher gemeinsam vereinbarten „Notfällen“ intervenieren.
        Ihre Rolle als Führungskraft ist die eines Förderers  und Geburtshelfers der Eigenverantwortlichkeit.

     

      • Hierarchische Strukturen aufbrechen!
        Die Trennung von der klassischen Hierarchiedenke ermöglicht den Abbau überflüssiger und belastender Ebenen.
        In gelebter Reinkultur wären nur noch zwei Ebenen nötig:
        – Managementebene
        – Teamebenen
        Um so agil agieren zu können, ist die Übertragung der notwendigen Entscheidungsbefugnisse und Kontrollfunktionen auf die Teamebenen zwingend erforderlich. Damit wird sowohl die Umsetzungsgeschwindigkeit als auch die Flexibilität deutlich gepuscht.

     

    • Die Kommunikation modellieren!
      Solide Arbeitsergebnisse bedingen die „passende Kommunikation“ – das gilt auch für agile Teams. Mögliche Lösungsoptionen werden auf Augenhöhe im Team diskutiert und verabschiedet. Die getroffene Entscheidung muss Teamverantwortlich getragen werden.
      Kernaspekte sind Regelmäßigkeit und Kontinuität in der Optimierung der Kommunikationsprozesse.
      Auch hierbei gilt: Interventionen durch die Führungskraft unbedingt minimieren!

Unser Steinbeis BMI Fazit lautet:

Wenn Führungskräfte mutiger und agiler werden, dann…

  • werden sie in ihren traditionellen Funktionen durch die Teams deutlich entlastet,
  • und können sich auf die neuen VUKA-Herausforderungen fokussieren.

Im vierten Teil geht es um weitere konkrete Schritte für die konsequente Etablierung einer Transformation zur VUKA-Welt hin.

Wir – als Steinbeis-Transfer-Institut for Business Management and Innovation –
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe wenn es um Ihr Mindset geht.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Steinbeis BMI Team
[der Mensch macht’s!] – speziell bei Herausforderungen

Bildquelle: pixabay.com/ 1450054

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