Wie Wissen zu Kompetenz wird

Grundsätzlich muss es in jeglicher Form von betrieblicher Weiterbildung um weit mehr als reine Wissensanhäufung beim Mitarbeiter gehen. Denn nur dann, wenn gewährleistet wird, dass jenes neu erworbene Wissen auch in das Tagesgeschäft des Teilnehmers eingebracht werden kann und darf, wird ein wirklicher Nutzen für das Unternehmen sicher gestellt.

Wandel von Wissen in Kompetenz

Die Investition in die Weiterbildungsmaßnahme kann als Erfolg gewertet werden,  wenn der Transfer in den Job vollzogen ist und sich Wissen in Kompetenz transformiert hat.

Die Lernforschung betätigt, dass eine Fähigkeit erst dann zunimmt, wenn sie immer wieder angewendet wird. Das bedeutet, erst durch Kontinuität in der Weiterbildung, wird Wissen gefestigt. Kann auf Basiswissen aufgebaut werden, dann kann erweiterndes Fachwissen leichter „angedockt“ werden.

Erfolge brauchen Zeit!

Sie kennen das sicherlich aus Ihrer eigenen Erfahrung bei Weiterbildungsmaßnahmen. Unmittelbar danach ist der Lerninhalt frisch und präsent. Dann wird er nach und nach diffuser, wenn kein „Refreshzyklus“ erfolgt.

Die nachfolgende „Vergessenskurve“ wurde von dem deutschen Professor Dr. Ebbinghaus um ca. 1885 entdeckt und gibt darüber Auskunft, in welchem Zeitraum ein Mensch etwas neu Aufgenommenes behält und was er vergessen hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: https://www.neuronation.de/gedaechtnistraining/vergessenskurve

Die Grafik verdeutlicht den Zusammenhang zwischen vergangener Zeit und Wiedergabefähigkeit:

  • Nach 20 Minuten noch 60 %
  • Nach 60 Minuten noch 45 %
  • Nach 24 Stunden noch 34 %
  • Nach 6 Tagen noch 23 %
  • Konstant bleiben nur etwa 15 % abrufbar

Das klingt ziemlich bitter – oder? Was kann aktiv dagegen unternommen werden?

Erforderliche Konsequenz in der Umsetzung

Damit das „teuer“ erworbene Wissen auch nachhaltig für das Unternehmen genutzt werden kann bedarf es der konsequenten Anwendung im Job. Erst in der Verbindung mit dem „Tagesgeschäft“ entwickelt sich die wünschenswerte Kompetenz. Das hat auch etwas mit Motivation zu tun. Was kann motivierender wirken, als die Auswirkung des „Erlernten“ in der Praxis in einem unmittelbaren persönlichen Erfolg, der idealerweise auch noch eine Leistungssteigerung generiert.

Um diesen Ansprüchen aber gerecht werden zu können, müssen Weiterbildungsangebote für den Teilnehmer so konzeptioniert sein, dass folgendes gewährleistet ist:

  • Motivierende Inhalte mit schnellen Umsetzungserfolgen
  • Zum „Tagesgeschäft“ passend
  • Den Teilnehmer exakt dort abholen, wo er sich befindet

Unser Steinbeis BMI Fazit lautet:

Alle Angebote von Steinbeis BMI, gewährleisten…

  • einen konsequent engen Praxisbezug,
  • eine hohe Relevanz für das jeweilige „Tagesgeschäft“,
  • schnell erlebbare Umsetzungserfolge,
  • und ein begeisterndes Lernumfeld geprägt von Offenheit und Lernfreude.

Wir – als Steinbeis-Transfer-Institut for Business Management and Innovation –
begleiten und unterstützen Sie auf Augenhöhe wenn es um Nachhaltigkeit in der Kompetenz geht.

Mit herzlichem Gruß,
Ihr Steinbeis BMI Team
[der Mensch macht’s!] – speziell in der Kompetenz

Bildquelle: pixabay.com/ 940612

 

 

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